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Römische Kaiserzeit, Salonina, Frau des Gallienus, Antoninian 253-256, st

Römische Kaiserzeit, Salonina, Frau des Gallienus, Antoninian 253-256, st

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Produktbeschreibung

Salonina, Frau des Gallienus +268. Antoninian 21 mm 253-256 Mailand. Drapierte Büste r. in Mondsichel SALONINA AVG / PIETAS AVGG Thronende Salonina, davor zwei Kinder. 59; stempelfrisch, Vs. min belegt
Prachtexemplar

Zusatzinformation

Gebiet 1 Römische Kaiserzeit
Regent Salonina, Frau des Gallienus
Regierungszeit +268
Nominal Antoninian
Prägezeit 253-256
Münzstätte Mailand
Material Silber
Erhaltung stempelfrisch
Erhaltungszusatz Vs. min belegt
Katalog 59
Katalog 2 MIR 229
Gewicht 2,97 g
Durchmesser 21 mm
Artikelnummer 49051

Historisch-Numismatische Hintergrundinformationen


Salonina, Frau des Gallienus

Salonina, Frau des Galienus

Über Salonina ist uns aus antiken Quellen wenig überliefert. Sie stammte aus Bithynien (Kleinasien). Wegen ihrer starken Anteilnahme an den geistigen und kulturellen Bestrebungen ihres Gatten, des Kaisers Gallienus, aber auch wegen ihrer eigenen Bildung und ihres vornehmen Wesens wurde sie hoch geachtet. Salonina begleitete Gallienus auf dessen Feldzügen und Reisen. Sie fand mit ihm zusammen den Tod bei der Belagerung des mailändischen Hauptquartiers der neuen, von Gallienus gegründeten Reitertruppe, als es dort zu einer Offiziersverschwörung kam.

Wie ihr Ehemann, war sie eine Anhängerin Plotins, des berühmten griechischen Philosophen. Das Kaiserpaar hatte eine große Vorliebe für das Griechentum (Literatur, bildende Kunst, Philosophie) und wollte den alten Kulturgütern zu einer Renaissance verhelfen. Zusammen planten sie sogar die Gründung eines Philosophenstaates in Campanien.

Saloninas Münzen wurden während der Herrschaft ihres Schwiegervaters (Valerianus I.) und ihres Gatten Gallienus geprägt. Hauptnominal war der Billon-Antoninian. Auch die Münzstätten entsprechen denen des Gallienus: Rom, Lyon, Mailand, Siscia u. a. Saloninas Portrait ähnelt durch die Frisur denen der syrischen Kaiserinnen. Im ganzen aber wirkt sie durch die leicht gebogene Nase, den kleinen Mund und die nach oben blickenden Augen zarter als jene und verkörpert damit durchaus ihren Beinamen Chrysogone (Goldgezeugte). Diese Bezeichnung ist im Sinne von edel und wahrhaft gemeint.


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